Ausstellungen mit Werken Böckstiegels

Werke des Künstlers werden durch die Peter-August-Böckstiegel-Stiftung immer wieder in Wechselausstellungen bedeutender Museen außerhalb Westfalens geliehen.


2012:

29.04.2012 - 12.08.2012
Haus Opherdicke, Holzwickede: "Peter August Böckstiegel - Mit der Erde verbunden"

Selbstbildnis, 1924, Aquarell und Rohrfeder, Wvz. A 208

In Kooperation mit der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung präsentiert der Kreis Unna auf aus Opherdicke mehr als 90 Arbeiten des Malers, Grafikers und Bildhauers. Der am 7. April 1889 in Arrode bei Werther geborene Peter August Böckstiegel gilt als herausragender Vertreter des rheinisch-westfälischen Expressionismus.
Das OEeuvre des Künstlers spiegelt die Nähe zu seiner Heimat wie auch seine sensible Wahrnehmung der Menschen in ihren bäuerlichen Lebensverhältnissen wider. Viele der hochrangigen Arbeiten wurden bisher nur selten oder gar nicht einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Ausstellung auf Haus Opherdicke vermittelt einen vielseitigen Eindruck in das Schaffen dieses außergewöhnlichen und dennoch bodenständigen Künstlers aus Westfalen, der den Vergleich mit seinem großen Vorbild Vincent van Gogh nicht scheuen muss.

Hier finden sie die Flyer zur Ausstellung und zum museumspädagogischen Programm.

2010:

31.10.2010–20.02.2011
Kunsthalle Bielefeld: „Westfälischer Expressionismus“

Aquarell: Bauer aus Arrode (auf Stuhl sitzend), 1924
"Bauer aus Arrode (auf Stuhl sitzend)", 1924
Aquarell und Feder auf strukturiertem Papier,
Wvz. A 229

Als 1902 in Hagen das Folkwang Museum von Karl Ernst Osthaus eröffnet wurde, hielt die künstlerische Moderne auch in Westfalen Einzug: es entwickelte sich ein „Westfälischer Expressionismus“. Neben August Macke kommt Christian Rohlfs in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle zu, der im Hagener Museum vorübergehend ein Atelier bezog. Zu den späteren Wegbereitern der Moderne in Westfalen gehörten ferner Wilhelm Morgner, Peter August Böckstiegel, Ludwig Godewols, Hermann Stenner und viele weitere. Die westfälischen Expressionisten fanden bald in Bonn, Köln, Hagen, Soest und Bielefeld Anhänger und Sammler. Bis in die 1930er Jahre etablierten sie eine Kunst, die sich um einen Ausgleich zwischen den Bereichen von Stadt und Land bemüht. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt dieses Kunstschaffen bis 1933, als die „Vereinigung Westfälischer Künstler und Kunstfreunde“ durch die Reichskulturkammer der NSDAP aufgelöst wird. Die zahlreichen Museumsleihgaben und Werke aus Privatbesitz werden dabei von den eigenen Sammlungsbeständen zu einer Ausstellung von rund 150 Werken ergänzt.


2009:

13.06.–13.09.2009:
Kunsthal Rotterdam: „Von Rembrandt bis Kiefer“

Farb-Lithographie: Bauern im nächtlichen Gewitter, 1920
„Bauern im nächtlichen Gewitter“, 1920,
Farb-Lithographie,
Wvz. DG 92

Die Kunsthal Rotterdam zeigt vom 13. Juni bis 13. September als Höhepunkt im Jahr der Graphik in NRW eine Ausstellung mit graphischen Arbeiten auf Papier aus Museen in NRW. Kuratiert wurde die Ausstellung durch Jannet de Goede von der Kunsthal Rotterdam und Ron Manheim, Mitglied des Lenkungskreises Jahr der Graphik in NRW.

50 der insgesamt 55 Sammlungen, die sich aus Nordrhein-Westfalen am Jahr der Graphik beteiligten, sind mit mindestens einem Werk vertreten. Nicht nur die großen Museen, wie das Wallraf-Richartz-Museum in Köln oder das Museum Folkwang in Essen, nahmen mit Leihgaben an dieser Ausstellung teil, sondern ebenso das Plakatmuseum in Emmerich, die Stiftung Woldemar Winkler in Gütersloh und das Böckstiegel-Haus in Werther.

22.03.–17.05.2009

Morgner-Haus Soest: „Menschenbilder – Peter August Böckstiegel (1889–1951)
– ein Maler des späten Expressionismus“

Aquarell: Briefbote aus Werther, 1926
„Briefbote aus Werther“, 1926,
Aquarell,
Wvz. A 265.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Ende 2008 gegründete Peter-August-Böckstiegel-Stiftung zeigen in der Ausstellung im Wilhelm-Morgner-Haus in Soest rund 100 Aquarelle und Zeichnungen. Die Porträts, die alle Schaffensperioden des Künstlers umfassen, stellen vor allem Böckstiegels Eltern, Familie, Freunde und Nachbarn dar.

 
Peter-August-Böckstiegel-Stiftung – Sitz: Schloßstrasse 111, 33824 Werther (Westf.)