Peter August Böckstiegel 1889-1951

1889 geboren in Werther/Arrode
1895 Besuch der Volksschule
1903 Beginn einer Maler- und Glaserlehre in Bielefeld
1907-1913 Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld
1909 Besuch des Folkwang-Museums in Hagen.
Erste Begegnung mit der modernen europäischen Kunst: Cézanne, Renoir, Manet, Gaugin, Rodin, van Gogh
1912 Besuch der Sonderbundausstellung in Köln
1913 Studium an der Königlichen Kunstakademie in Dresden
1915-1919 Landsturmmann im I. Weltkrieg in Russland und Rumänien
1919 Heirat mit Hanna Müller, Schwester seines Freundes Conrad Felixmüller
Eintritt und Engagement in der „Dresdner Sezession 1919“
1920 Böckstiegel erhält den Carlo-Torniamenti`schen Reisepreis der Dresdner Kunstakademie
Geburt der Tochter Sonja
1921 Böckstiegel wird der Große Sächsische Staatspreis zugesprochen.
1925 Geburt des Sohnes Vincent
1929 Erste plastische Arbeiten
1930 Verleihung eines als „Dürer-Preis“ bezeichneten Stipendiums der Stadt Nürnberg
1933 Entfernung seines Bildes „Bauernkind mit Äpfeln“ (1919) aus der Städtischen Galerie Dresden
1937 Weitere 91 Arbeiten werden als „entartet“ aus öffentlichen Galerien und Sammlungen entfernt
1945 Bombardierung von Dresden,
Zerstörung seines Ateliers und über 1000 seiner Werke sowie der gesamten Dokumentation
1945 Ständiger Wohnsitz in Arrode.
1. Vorsitzender der „Westfälischen Sezession 1945“
1949 Erste Rückkehr nach Dresden,
Beteiligung an der Zweiten Deutschen Kunstausstellung.
Ehrenatelier in der Dresdner Akademie
1950 Große Einzelausstellung in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1951 Unerwarteter Tod in seinem Geburtshaus in Werther
Selbstbildnis, 1913, Öl auf Leinwand, Wvz 29
Hanna Müller und PAB
PAB in seinem Atelier in Arrode
PAB malend auf dem Feld

 

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des P.A. Böckstiegel Freundeskreises.

 
Peter-August-Böckstiegel-Stiftung – Sitz: Schloßstrasse 111, 33824 Werther (Westf.)